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Hygieneregeln und Präventionsmaßnahmen im Rahmen des Schulbetrieb ab März 2021

 

 

Präambel

 

erklärtes Ziel für uns muss es sein, dass trotz der aktuellen pandemischen Lage unsere Berufsfachschule grundsätzlich offen bleiben soll (solange es das Infektionsgeschehen vor Ort zulässt) und im Schuljahr 2020/2021 so viel Präsenzunterricht wie möglich bei bestmöglichem Infektionsschutz und Sicherheit für alle Beteiligten (Schüler, Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal) durchgeführt werden soll. Um dies sicherzustellen, stellt der Rahmenhygieneplan für Schulen– angepasst an die 12. BayIfSMV – die Grundlage für den Umgang mit der Situation sowie auch die Vorgaben des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege dar. Die damit verbundenen Regelungen können selbstverständlich nur greifen, wenn alle Beteiligten sich dementsprechend verhalten und danach sowohl im täglichen Betrieb als auch im persönlichen Sozial-verhalten danach handeln.

 

Diese Darstellung fasst den aktuellen Sachstand zusammen und unterliegt selbstverständlich einer Dynamik und muss an Änderungen und neue Situationen angepasst werden.

 

 

Grundlegende Hygienemaßnahmen
  • regelmäßig 20 bis 30 Sekunden Hände waschen
  • Abstand von mindestens 1,5 Metern einhalten wo immer möglich
  • Einhalten der Husten- und Niesetikette
  • Verzicht auf Körperkontakt, sofern nicht zwingend notwendig
  • Augen, Nase und Mund nach Möglichkeit nicht berühren
Maskenpflicht im Unterricht
  • Maskenpflicht (aus Präventionsgründen in Form der FFP2-Maske unter Beachtung der Tragehinweise) besteht in allen Jahrgangsstufen und allen Schularten für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte auch im Unterricht (d. h. auch am Sitzplatz!).
  • Tragepausen:
o  Während einer effizienten Stoßlüftung Lüftens können Schülerinnen und Schüler die MNB am Platz abnehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand gesorgt ist.
  • Eignung von MNB: Klarsichtmasken aus Kunststoff, auch wenn sie eng anliegen, entsprechen den Vorgaben an eine Mund-Nasen-Bedeckung regelmäßig nicht und sind den Visieren damit quasi gleichgestellt (Erläuterung siehe unten)


 

 

 

Maskenpflicht auf dem Schulgelände
  •  Für alle Personen besteht auf allen Begegnungsflächen (gilt auch für schulische Außenflächen während der Pausenzeiten vor dem Schulgebäude) Maskenpflicht.
   Tragepausen: o  Schülerinnen und Schüler dürfen die MNB auf den Pausenflächen kurzfristig abnehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand gesorgt ist.
Maskenpflicht für Lehrkräfte, sonstiges pädagogisches und nicht-unterrichtendes Personal
  • Die genannten Personen haben die MNB (aus Präventionsgründen in Form der FFP2-Maske unter Beachtung der Tragehinweise) in den Unterrichtsräumen sowie auf allen Begegnungsflächen einschließlich Lehrerzimmer zu tragen.
  • Auch am Arbeitsplatz im Klassenzimmer darf die MNB nicht abgenommen werden.
  • Nicht-unterrichtendes Personal hat die MNB (aus Präventionsgründen in Form der FFP2-Maske unter Beachtung der Tragehinweise) zu tragen, wenn die Anforderung an die Raumbelegung (10 m² für jede im Raum befindliche Person) bzw. der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden können oder die Ausübung der Tätigkeit mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist.
  • Personen, die sich alleine in einem Büro oder Unterrichtsraum befinden, können die MNB abnehmen.
Weitere Maßnahmen des Infektionsschutzes an Schulen (je nach Situation vor Ort auf Entscheidung des zuständigen Gesundheits-amts)
  • Je nach Infektionsgeschehen an den Schulen können die Gesundheitsämter für einzelne Klassen, Kurse, Jahrgangsstufen, Schulen nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit weitergehende Anordnungen treffen.
Maßnahmen abhängig der Sieben-Tage-Inzidenz An den beruflichen Schulen gilt ab 15.03.2021:
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 findet Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand statt.
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 findet Distanzunterricht statt.
  • Ausgenommen sind die Abschlussklassen aller Schul-arten: Hier kann weiter Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand durchgeführt werden, sofern die örtliche Kreisverwaltungsbehörde nichts anderes verfügt.
  • Das jeweilige Unterrichtsmodell gilt immer für eine ganze Woche und wird jeweils freitags anhand des amtlichen Inzidenzwertes (RKI) für die Folgewoche festgelegt.
Lüften
  • Mindestens alle 45 Min. intensives Lüften, je nach CO2-Konzentration
  • Sofern der CO2-Gehalt nicht durch CO2-Ampeln bzw. Messgeräte überprüft wird – zusätzlich alle 20 Min. Stoß- oder Querlüftung


 

 

 

Partner- und Gruppenarbeit
  •  Partner- und Gruppenarbeit im Rahmen der Klasse ist bei Einhaltung des jeweiligen Mindestabstandes möglich.
Vorgehen bei positivem Selbsttest
  •  Bei positivem Ergebnis eines Selbsttests sollte sich die betroffene Person sofort absondern.
  • Gesundheitsamt und Schulleitung sollen informiert wer-den.
  • Das Gesundheitsamt ordnet unverzüglich eine PCR-Te-stung an und informiert über das weitere Vorgehen.
Einbeziehung Dritter (Fachdozenten, Praxis-anleiter u. ä.) bei schulischen Veranstaltungen unter Beachtung der einschlägigen Bestimmungen des Rahmenhygieneplans (Schutzmaßnahmen) möglich
Mehrtägige Schülerfahrten Vorerst bis 06.06.2021 nicht möglich

 

Die eben genannten Regelungen, Vorgaben und Verhaltensregeln sind verbindlich umzusetzen und einzuhalten.

 

 

Erläuterungen zur Eignung MNB:

Neben dem direkten Schutz gegen Tröpfchen muss auch eine Reduzierung von Aerosolen gewährleistet sein. Aerosole werden nicht nur beim Sprechen, sondern auch schon beim Atmen freigesetzt. Da sie deutlich kleiner als Tröpfchen sind, ist es besonders wichtig, dass die Mund-Nasen-Bedeckung dicht an der Haut anliegt, um auch eine Freisetzung an der Seite oder nach unten zu minimieren. Deshalb ist eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) eine an den Seiten eng anliegende, Mund und Nase bedeckende, textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln und Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie. Aufgrund des Ausbreitungsverhaltens von Aerosolen ist eine lückenhafte Abdeckung nicht ausreichend, denn nur mittels einer eng an der Haut anliegenden Mund-Nasen-Bedeckung wird eine seitliche oder aufwärtsgerichtete Freisetzung dieser potentiell infektiösen Luftgemische bestmöglich eliminiert.

 

 

Einhaltung der Hygienevorgaben

 

·     Die nach Rahmenhygieneplan oben genannten Maßnahmen sind durch alle Beteiligten verbindlich und strikt einzuhalten.

·     Bei Nichteinhaltung oder Zuwiderhandlung der Regelungen (im Schulgebäude, im Klassenzimmer, auf Begegnungsflächen, im schulischen Außengelände vor dem Schulgebäude in Pausenzeiten) werden entsprechende folgende Ordnungsmaßnahmen ergriffen.

 

o  Zunächst in Form einer Ermahnung

o  Zeigt die Ermahnung keinen Erfolg, dann erfolgt bei erneutem Vorfall ein Verweis

o  Bei weiterer Zuwiderhandlung kann als Folge ein temporärer Schulausschluss erfolgen. Die raus entstehenden Fehlzeiten sind entsprechend selbst durch den Schüler zu vertretende Gründe.

 

·     Über die genannten Ordnungsmaßnahmen hinaus können Verstöße gegen die Maskenpflicht an Schulen künftig gem. § 29 Nr. 16 der 12. BayIfSMV als Ordnungswidrigkeit im Sinne des § 73 Abs. 1a Nr. 24 Infektionsschutzgesetz geahndet werden.

 

 

Vorgehen und -gaben bei Krankheitssymptomen

 

Schüler

 

1.  Schulbesuch bei leichten Erkältungssymptomen (Schnupfen ohne Fieber und gelegent-licher Husten):

·     In folgenden Fällen ist ein Schulbesuch ohne Test möglich:

o  Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen)

o  Verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber)

o  Gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern

 

In allen anderen Fällen ist der Schulbesuch nur erlaubt, wenn ein negatives Testergebnis auf Basis eines POC-Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests vorgelegt wird. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus.

 

 

2.  Schulbesuch mit Krankheitssymptomen (reduzierter Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall):

·     Schulbesuch für kranke Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen nicht möglich und nicht erlaubt

·     Wiederzulassung zum Schulbesuch:

o  Bei gutem Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichem Husten) oder

o  Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache (z.B. Heuschnupfen) oder

o  Verstopfte Nasenatmung (ohne Fieber) oder

o  Gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern

 

In jedem Fall muss vor dem Schulbesuch ein negatives Testergebnis aus Basis eines POC-Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests vorgelegt werden. Ein Antigen-Selbsttest reicht hierfür nicht aus.

 

 

3.  Bestätigter COVID-19 Fall bei einer Schülerin/einem Schüler in einer Klasse oder entsprechender KP-Einstufung:

·     Wird eine Infektion mit SARS-CoV-2 bei einer Schülerin oder einem Schüler – ggf. im Nachgang zu einem Schnelltest – mittels PCR nachgewiesen, so sind alle Angehörigen der gesamten Klasse bzw. des Kurses oder der Lerngruppe – also alle Personen(-gruppen), zu denen eine relevante Exposition (> 30 Minuten, in einem nicht ausreichend belüfteten Raum) bestand, als Kontaktpersonen der Kategorie 1 (KP 1) zu betrachten.

·     Als KP 1 eingestufte Schülerinnen und Schüler müssen sich unverzüglich für mindestens 14 Tage häuslich absondern (Quarantäne).

·     Für als KP 2 eingestufte Personen wird für 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit dem Quellfall eine Kontaktreduktion empfohlen, insbesondere zu Personen mit Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe. Ein Schulbesuch ist jedoch weiter möglich. Bei Auftreten von Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten könnten, sollte sich die betroffene Person isolieren, mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufnehmen und eine Testung auf SARSCoV-2 durchführen lassen.

·     Für die Kontaktpersoneneinstufung im schulischen Umfeld ist grundsätzlich eine Risiko-ermittlung durch das zuständige Gesundheitsamt erforderlich.

 

 

 

·     Unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zum Kontaktpersonenmanagement nimmt das Gesundheitsamt eine Einstufung der Schülerinnen und Schülerinnen in die Kategorien Kontaktpersonen 1 oder 2 vor.

 

 

Im Sinne eines möglichst hohen Infektionsschutzes und der damit verbunden Sicherheit aller Beteiligter und Gewährleistung unseres Schulbetriebs sind diese Vorgaben und Rahmenregelungen – insbesondere die sog. AHA+L-Regelung – verbindlich einzuhalten.

 

Uns allen ist bewusst, dass diese Situation uns zusätzliche Herausforderungen und Notwendigkeiten abverlangt, aber dieser Einsatz wird sich in jedem Fall lohnen. Dafür vielen Dank!